BLUMEN IN ERICHS GARTEN
Pet Bartl-Zuba (Elektronik und Tasten)
Jens Jörgensmann (Schlagzeug und Baß)
Andreas Ken Lanig (Baß und Schlagzeug)
Siggi Stern (Gitarre und Gesang)
Christina Flüge (Gesang, Querflöte, Posaune und Akkordeon)

(Klangbeispiele und weiterführende Links am Ende dieser Seite)

"Mit unseren Signalen, ob das wohl funktioniert
gehen wir auf Sendung mal sehen was vibriert
geht es in die Beine, nennen wir es schon mal Beat
bringt es alles in Bewegung, dann nennen wir es Lied"

(aus "Herzschlagradio" von der CD "Herzschlagradio" 2001)

Angefangen hat alles im Schulbus 1991. Siggi Stern und Jens Jörgensmann suchten jemanden der Baß spielt, um eine Punkband zu gründen. Andreas Lanig besaß zumindest einen und so konnten die drei auf dem Dachboden von Jens' Oma das erste mal proben. Doch schon kurz danach mußte das Projekt "Punkband" als gescheitert angesehen werden. Zu viele Akkorde, zu wenig Bier.
Das GTO, ihre Schule, war wichtiges Experimentierfeld und Lebensraum. Hier fanden sich auch irgendwann die Sängerin und Multiinstrumentalistin Christina Flüge und etwas später der Elektroniker Pet Bartl-Zuba. Als Quintett kultivieren sie nun schon seit 1995 ihre "umgepflügte Popmusik mit deutschen Texten".

Musikalisch bewegt sich das wohl zwischen "Blümchen und Blumfeld", wie ein Freund einmal treffend formulierte. Und was auf Abwechslung hindeutet. Mal mit Querflöte, Posaune oder Akkordeon. Mal mit elektronischen Beats und Sounds. Musik, die Punk sein wollte, Pop sein will und immer wieder Blumen bleibt. Dazu Geschichten, die vom im und um und drumherum erzählen wollen. Die Vergangenes reflektieren und zum Weitermachen auffordern.

Oft wird die Band nach dem Namen "Blumen in erichs garten" gefragt. Deshalb hier die kleine Geschichte dazu: In Marlach, wo auch lange Zeite der Proberaum der Band war, hat ein Freund eine Gärtnerei. Der heißt Erich. Ganz einfach. Und in einem seiner Gewächshäuser fand auch der zweite offizielle Blumenauftritt statt. Außerdem hat der Name bei allen Stil- und Richtungsänderungen immer gepaßt: bunt, vielfältig und eigen.

Berlin, Heilbronn, Heidelberg, Hildesheim und Westernhausen. Nach vielen Konzerten,Veröffentlichungen und Umzügen wohnen die "Blumen" im ganzen Land verstreut. Doch anstatt sich einfach aufzulösen, finden sie sich immer wieder neue Strukturen. Zuletzt dedfinierten sie sich als "Agentur für globale Poesie", blieben dabei aber immer fest im Jagsttal zwischen Beeten und Äckern verwurzelt. "Die Zielgruppe sind wir selbst" witzelt Andreas Lanig, und meint damit, daß die Band eine wichtige soziale Konstante im Leben der fünf "Blumen" ist. Sie war der Ausgangspunkt für viele persönliche und künstlerische Entwicklungen. Und sie ist deshalb auch ein Ort des Erinnerns. Und selbst wenn Auftritte und Aufnahmen immer seltener werden, die Band weiterzumachen ist mittlerweile die eigentliche künstlerische Aufgabe.

Weiterführende Links:
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Klangbeispiele:
Herzschlagradio | Sturmholz | Bahnhof | Insel | Liebe | Mein Land | Schneefeld | Hoffnung

 

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